Der Geist des Hauses Masama in Saumur

Das Haus Von Bogotá zur Bilange

Die Geschichte eines Küchenchefs und die Regeln, die den Tisch tragen.

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Der Aufbruch

Marlon Medina wuchs in Kolumbien auf, zwischen Märkten und Familienküche. Er lernte das Handwerk, kam nach Frankreich und blieb. Aus dieser doppelten Verwurzelung entstand eine einfache Überzeugung: Ein Rezept gehört niemandem, es zählt allein das Produkt, das man hineingibt.

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Die Niederlassung

Im März 2021 eröffnete er das Masama an der Place de la Bilange, mitten in Saumur. Ein kleiner Gastraum, eine Küche, die auf Vertrauen setzt, und Maria im Service, die jeden Tisch empfängt. Der Name stammt aus der Familie; er fasst in drei Silben, wofür die Karte eine Stunde braucht.

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Die Anerkennung

Der Titel Maître Restaurateur bestätigt die hausgemachte Küche. Der Guide MICHELIN erwähnt das Haus. Dann der Bocuse d'Or: Marlon begleitet das kolumbianische Team als Coach und technischer Berater und bringt von diesem Wettbewerb einen Anspruch an Konstanz mit, den man auf jedem Teller sieht.

Küchenchef Marlon Medina bei der Vorbereitung der Karte
Mise en place, vor dem Service
Unser Anspruch

Vier Regeln, die bleiben

Alles wird vor Ort gemacht. Fonds, Brote, Eis, Saucen. Kein Teller kommt aus der Tüte.

Die Wege sind kurz. Zuerst Gärtner und Züchter aus dem Saumurois, französischer Fisch, direkt bezogene Gewürze.

Die Karte ist kurz. Rund zehn Gerichte, regelmäßig erneuert. Das ist die Bedingung für Frische und null Verschwendung.

Der Preis bleibt fair. Anspruchsvolle Küche darf nicht unerschwinglich werden: Das Mittagessen beginnt bei 15,90 €.

Warmer Innenraum des Restaurants Masama

Ein Haus, das man zum Mittagessen betritt und nach einer Reise verlässt.